Online Konferenz für Ihre Fragen

Sie haben Fragen? Dann Los…

Herzlichen Dank für die rege Teilnahme an unserem ersten Webinar am letzten Montag, den 08. Juni! Wir hatten 50 Anmeldungen und sind überwältigt von den großen Interesse.

Das Protokoll finden Sie hier:  Protokoll Rückfragenrunde

“Stadt machen am Büchel”:

Foto: Stadt Aachen / Heike Lachmann

 

Mit neuer Plattform und Kampagne startet die Zukunft des Altstadtquartiers

 

  • Investorin? Nutzer? Kreative? Die Stadt startet am heutigen Freitag (8. Mai) ein Sondierungsverfahren zum Altstadtquartier Büchel. Ziel ist es, viele Akteure aus der Aachener Stadtgesellschaft anzusprechen, die in unterschiedlichster Form mitmachen wollen.

 

  • Die neue Homepage www.buechel-aachen.de bündelt alle Informationen, und weist ganz einfach den Weg, wie man am Sondierungsverfahren teilnehmen kann.

 

  • Oberbürgermeister Marcel Philipp und Stadtbaurätin Frauke Burgdorff ziehen positive Zwischenbilanz und blicken optimistisch auf die anstehenden Herausforderungen. „Das Team Büchel ist sehr gut aufgestellt, dazu herrscht eine parteiübergreifende Einigkeit, das für Aachen so wichtige Projekt zu stützen“, sagen sie unisono.

 

Eines der prominentesten Projekte der Aachener Stadtentwicklung startet die nächste wichtige Phase: „Heute beginnen wir für das Altstadtquartier Büchel mit einem Sondierungsverfahren“, teilten Oberbürgermeister Marcel Philipp und die städtischen Beigeordnete für Planung, Bau und Mobilität, Frauke Burgdorff, gemeinsam im Rahmen eines Pressegesprächs am Freitag (8. Mai) mit. Dies sei ein guter Tag für Aachen, betonte der OB. Denn gerade in diesen heraufordernden Zeiten der Coronakrise beweise er, dass die Verwaltung vorangehe und für die gesamte Stadt so wichtige Projekte wie den Büchel weiter wie angekündigt und mit viel Energie vorantreibe.

Beigeordnete Burgdorff: „Machen Sie mit uns Stadt am Büchel!“

 

Auf diesen spannenden und an vielen Stellen sicherlich auch herausfordernden Weg möchte die Verwaltung nun engagierte Mistreiterinnen und Mitstreiter aus der Stadtgesellschaft mitnehmen. Daher startet die Stadt mit dem heutigen Tag das Sondierungsverfahren „STADT MACHEN AM BÜCHEL“. Beigeordnete Frauke Burgdorff erklärt: „Gesucht werden Stadtmacherinnen und Stadtmacher, Personen und Unternehmen, die an diesem besonderen Ort in Zukunft investieren oder mieten und Verantwortung übernehmen wollen.“ Das Büchel-Team suche Menschen und Institutionen, die ihre guten Ideen realisieren wollen, die Lust auf Qualität und urbane Vielfalt haben, die ihre Zukunft in Kooperation mit den Nachbarinnen und Nachbarn gestalten wollen. „Wir wissen: Der Büchel wird eines der wichtigen und kniffligsten Projekte der Aachener Innenstadtentwicklung. Damit es gelingen kann, müssen viele Aachenerinnen und Aachener mitgestalten, mit investieren, mitmachen!“, so Burgdorff weiter.

Ideen und Konzepte bis zum 30. Juni anmelden

 

Das Sondierungsverfahren mit dem Slogan „STADT MACHEN AM BÜCHEL“ ist der erste große Schritt im gemeinsamen Planungsprozess des zukünftigen Quartiers. „Gefragt sind Vorschläge für eine Grundfläche von 2.500 Quadratmetern. Abhängig von Nutzung und der geplanten Lage im neuen Altstadtquartier, können Gebäude drei bis vier Stockwerke haben“, erklärt die Beigeordnete. Das Ziel lautet: Nur einen Steinwurf vom UNESCO-Weltkulturerbe Dom entfernt soll am Büchel ein Anziehungspunkt entstehen, der unterschiedliche Lebenswelten miteinander verbindet, der Gegensätze anzieht und eine bunte urbane Mischung bildet. „Hierfür brauchen wir brillante Lösungen, die auf die aktuellen Gegebenheiten wie die zahlreichen Leerstände im Einzelhandel reagieren. Wir brauchen Lösungen, die einen guten Umgang mit der Nachbarschaft finden. Wir brauchen nachhaltige Impulse und mehr Grün im öffentlichen Raum“, zählt Burgdorff einige Punkte auf, die beim Büchel der Zukunft eine prägende Rolle spielen sollen.

Vor diesem Hintergrund suchen die Stadt und die für den Büchel zuständige und frisch gegründete Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen GmbH & Co. KG (SEGA), zuverlässige Partnerinnen und Partner, die sich zu dem Projekt bekennen und auch in schwierigen Zeiten dabeibleiben. „Nur mit einem Netzwerk aus starken Projektpartnern lässt sich diese besondere Herausforderung realisieren“, sind Burgdorff und OB Philipp überzeugt.

Das Sondierungsverfahren läuft vom 8. Mai bis zum 30. Juni 2020. Es entstehen keine Ansprüche aus der Teilnahme. Sie ist unverbindlich und es handelt sich ausdrücklich nicht um ein formales Vergabeverfahren, wie Frauke Burgdorff betont. Die Ergebnisse des in Aachen in der Form erstmalig angewandten Verfahrens werden von der SEGA gesammelt, ausgewertet und auf ihre bauliche und wirtschaftliche Umsetzbarkeit überprüft. „Daraus werden dann das Nutzungskonzept und die späteren städtebaulichen Maßnahmen erarbeitet“, erklärt die Planungsdezernentin das weitere Vorgehen.

Neue Homepage bietet viele Infos und Kontakte

 

Die Botschaft „STADT MACHEN AM BÜCHEL““ transportiert die neue Homepage www.buechel-aachen.de, die seit dem heutigen Freitag online ist. Auf ihr finden Interessierte alle Infos zum Sondierungsverfahren und sie können ihre Projektidee mit Eckdaten und Optionen in Form eines Fragebogens an die Stadt Aachen schicken. Multimediale Inhalte, Erläuterungen zur Vorgeschichte, zu archäologischen Grabungen und generell zum Standort Büchel runden das Angebot ab. Flankiert wird der frische Internetauftritt von einer Plakatkampagne, die in den kommenden Wochen in den städtischen Werbebannern, den sogenannten Citylights, zu sehen ist und dazu aufruft, „Stadt (mitzu-)machen am Büchel“.

OB Philipp: „Wir sind auf einem guten Weg“

 

Es ist gerade einmal 14 Monaten her, dass die Stadt mit dem Ausstieg der bis dahin tätigen Investoren am Büchel vor einer völlig neuen Situation und zunächst unklaren Zukunft stand. „Seitdem haben Politik und Verwaltung in Aachen einen wirklich guten Job gemacht. Parkhaus und weitere Liegenschaften am Büchel sind mittlerweile in öffentlicher Hand. Wir haben erste griffige Ideen und Fahrpläne für den Büchel entwickelt und es sind wegweisende Entscheidungen getroffen worden. Die endgültige Schließung und der Abriss des Parkhauses sind beschlossene Sache. Wir halten Wort und befinden uns derzeit auf einem guten Weg hin zu einem neuen attraktiven Stück Stadt im Herzen unserer City“, sagte Philipp weiter und dankte zugleich der bislang geleisteten guten Arbeit, die nur im Schulterschluss vieler Verwaltungsstellen und mit einer fraktionsübergreifenden politischen Koalition gelingen konnte.

Philipp und Burgdorff sind überzeugt: Die nun gestartete Sondierungsphase, die darüber hinaus laufenden regelmäßigen Abstimmungen mit zahlreichen Akteuren der Politik und der Stadtgesellschaft, die parallel laufenden intensiven Vorbereitungen zum Abriss des Parkhauses zeigen, dass am Büchel jede Menge Bewegung drin ist und man sich generell auf einem guten Weg befinde.

Weitere Infos zum Altstadtquartier Büchel

 

Rund um das Parkhaus ‚Büchel‘, mitten im Herzen der Stadt, wird auf einer Fläche von circa zwei Hektar ein neues, lebendiges Innenstadtviertel entstehen. Ein Nutzungsmix aus öffentlichen Räumen, Wohnungen, Lern- und Arbeitsorten. Ein Dreh- und Angelpunkt für die Altstadt, der von vielen unterschiedlichen Menschen gesucht, gefunden und geliebt wird.

Den ersten Impuls für diese Entwicklung ermöglicht die Fläche, auf der das Parkhaus ‚Büchel‘ aktuell steht. Es wird gerade schrittweise geschlossen und im Jahr 2021 abgerissen werden. Weitere Infos: www.buechel-aachen.de.

Hinweis an die Redaktionen:

 

Unter dem Link www.aachen.de/images/pressefotos/buechelsondierung.zip stehen Fotos zum kostenlosen Download zur Verfügung. Bitte beachten Sie das Copyright „Fotos: Stadt Aachen / Andreas Herrmann“.

Weitere Informationen zum Büchel finden Sie im Internet auf – www.buechel-aachen.de

Herausgegeben am 04.11.2019

Frauke Burgdorff

Nils Jansen

UNSERE To-Do-Liste

2020

 

  • Sondierungsverfahren „Stadt machen am Büchel“
  • Nutzungskonzept erstellen (1. Version)
  • Städtebauliches Konzept weiter etnwickeln

2021

 

  • Parkhaus Büchel abreißen
  • Städtebau mit der Stadtgesellschaft  diskutieren
  • Planungsrechtlichen Grundlagen erarbeiten

2022

 

  • Grundstücke transparent vergeben
  • Erschließung vorbereiten
  • Architektur entwickeln

2023/24

 

  • Architektur weiter entwickeln 
  • Bei positivem Projektverlauf: Bauen, bauen, bauen. 

Die Spielregeln

Im Mittelpunkt des Sondierungsverfahrens „Stadt machen am Büchel“ steht das Ziel, herauszufinden was Aachen an diesem besonderen Ort braucht. Jedes Interesse an Bauen, Mieten oder Pachten kann hier offen und unverbindlich eingebracht werden. 

Gefragt  sind  Vorschläge für eine  Grundfläche von 3.800 m2, der Fläche des Parkhauses.  Abhängig von Nutzung und der geplanten Lage im neuen Altstadtquartier, können Gebäude drei bis vier Stockwerke haben.

Im Fragebogen (hier downloaden)ragen Sie Ihre Projektidee, Eckdaten und Optionen ein. Zusätzlich können bis zu drei DIN A4 Seiten Beschreibung des Projektes angefügt werden. 

Die Sondierungsphase „Stadt machen am Büchel“ dauert vom 08.Mai bis zum 30.Juni.

Es entstehen keine Ansprüche aus der Teilnahme. Sie ist unverbindlich und es handelt sich ausdrücklich nicht um ein Vergabeverfahren. 

 

Pdf

Grundlagenplan mit Flächenangabe Quartier

  • Die Ergebnisse  werden gesammelt, ausgewertet und auf ihre bauliche und wirtschaftliche Umsetzbarkeit überprüft. Daraus werden das Nutzungskonzept und die späteren städtebaulichen Maßnahmen erarbeitet. Eine Zusammenfassung der eingereichten Projekte  wird anonym veröffentlicht.

 

 

  • Ihr Einverständnis vorausgesetzt werden wir Sie als Teilnehmer*innen regelmäßig über die Ergebnisse und alle weiteren Planungs- und Vergabeverfahren informieren. Bei Bedarf kommen wir für einen vertiefenden Austausch und evtl. Nachfragen auf Sie zu.

 

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Abgabefrist für „Stadt machen am Büchel“ ist der 30. Juni 2020

Wir sind aber später noch offen für gute Konzepte.

Wir suchen Stadtmacher!

  • Wir suchen innovative Nutzungs- und Investitionsideen.

 

  • Wir suchen Identität stiftendes, das in diese altstadttypische Umgebung passt. Wir suchen lebendige Projekte mit Nutzungs- und Perspektivenvielfalt.
  • Wir suchen zukunftsfähige Ideen und deren Umsetzer*innen.

 

  • Wir suchen Personen und Unternehmen, die Lust haben, langfristig gemeinsam aktiv zu werden.

Und wir suchen zuverlässige Partner*innen, die sich zu dem Projekt bekennen und auch in schwierigen Zeiten dabeibleiben. Nur mit einem Netzwerk aus starken Projektpartner*innen, lässt sich diese besondere Herausforderung realisieren.

 

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Ein neues Altstadtquartier

Wir wollen gemeinsam mit Ihnen als Partner optimale Voraussetzungen für einen vollkommen neuen und zugleich traditionell verankerten Teil der Altstadt schaffen, in dem Menschen nachbarschaftlich miteinander leben, arbeiten und lernen. 

Das zukünftige ‚Altstadtquartier Büchel’ soll ein Anziehungspunkt werden, der unterschiedliche Lebenswelten miteinander verbindet, der Gegensätze anzieht und eine wirklich bunte urbane Mischung bildet. 

Dafür brauchen wir Sie als zukünftigen Nutzer*innen und Investor*innen, die an diesem Ort aktiv wohnen, Bildung anbieten, etwas herstellen oder ihre Unternehmen ansiedeln wollen. Sie sollen auf brillante Architektur treffen, die sehr präzise auf die Bedürfnisse der Nutzer*innen antwortet und doch offen für alle möglichen Veränderungen und für die Ansprüche unserer Zeit ist. 

Wir brauchen brillante Lösungen, die auf die aktuellen Gegebenheiten wie die zahlreichen Leerstände im Einzelhandel reagieren. Wir brauchen Lösungen, die einen guten Umgang mit der Prostitution finden. Wir brauchen nachhaltige Impulse und mehr Grün im Öffentlichen Raum. 

Wir wollen ein inspirierendes Quartier schaffen, in dem sich die Interessen aller Beteiligten wiederfinden und in dem sich alle Aachener*innen, Anwohner*innen, neue Bewohner*innen, Gewerbetreibende, Beschäftigte und Besucher*innen gleichermaßen zu Hause fühlen.  

Das neue ‚Altstadtquartier Büchel’ soll ein attraktiver Ort zum Verweilen, Austauschen und Wohlfühlen werden. 

 

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Was bisher geschah

Altstadtquartier Büchel

 

Rund um das Parkhaus ‚Büchel‘, mitten im Herzen der Stadt, wird auf einer Fläche von ca. 2 Hektar ein neues, lebendiges Innenstadtviertel entstehen. Ein Nutzungsmix aus öffentlichen Räumen, Wohnungen, Lern- und Arbeitsorten. Ein Dreh- und Angelpunkt für die Altstadt, der von vielen unterschiedlichen Menschen gesucht, gefunden und geliebt wird. 

Den ersten Impuls für diese Entwicklung ermöglicht die Fläche, auf der das Parkhaus ‚Büchel‘ aktuell steht. Es wurde geschlossen und eingepackt und soll im Jahr 2021 abgerissen werden. 

Bis die ersten Gebäude da sind, müssen vielfältige Fragen bearbeitet und beantwortet werden: Wie bekommen wir viele 1000 Tonnen Beton aus der Altstadt? Welches Planungsrecht wird eingesetzt, um voran zu kommen? Wie gehen wir mit dem Thermalwasserzug, der unter dem Parkhaus liegt, um? Werden wir noch wertvolle römische oder karolingische Überreste finden? Wie lässt sich die Nachbarschaft zur Antoniusstraße sinnvoll organisieren? 

Parallel dazu wird in den kommenden Wochen die inhaltliche Idee wachsen, was Aachen an dieser Stelle wirklich braucht, welche Architektur der Umgebung gut tut. 

Dafür wurde ein Projektteam gegründet, das aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und der „Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen GmbH & Co. KG“ (SEGA) besteht. Hinzu kommen viele unterstützende Politiker und Aufsichtsräte sowie einige erste Mitdenkerinnen und Mitdenker aus der Stadtgesellschaft. 

Vorgeschichte

 

Schon seit den 1980er Jahren ist der Abbruch des Büchel-Parkhauses beschlossene Sache. In verschiedenen Ansätzen wurde bereits eine Neubespielung des Altstadtquartiers angedacht und diskutiert. In diesen Überlegungen ging es zunächst um die Fläche des Parkhauses, auf der vor allem Geschäfte als Ergänzung zur Aachener Einkaufsstadt geplant waren.

Im Jahr 2014 wurde gemeinsam mit zwei Aachener Investoren ein weiterer Anlauf zur Entwicklung gemacht – dieses Mal über die gesamte Fläche zwischen Büchel und Klein- bzw. Großkölnstraße. Die Stadt Aachen führte dazu einen städtebaulichen Wettbewerb durch, dessen Ergebnis mit dem prämierten Chapman-Taylor-Entwurf neue Wege und Plätze, eine räumliche Konzentration der Prostitutionsnutzung und eine Nutzungsmischung aus Einzelhandel, Büros und Wohnen vorsah. Nach dem Rückzug der beiden Investoren im Frühjahr 2019 konnten die Stadt Aachen und die SEGA, ihre zur Entwicklung des Areals neu gegründete Tochtergesellschaft, das Parkhaus und weitere Grundstücke erwerben. 

Das in die Jahre gekommene Parkhaus wird nach mehrheitlichem Beschluss durch die Politik nun schrittweise geschlossen: seit April für die Kurzparker und ab dem 1. Juli 2020 für die Dauerparker. 

Zeitgleich nimmt das Gebäudemanagement der Stadt Aachen die Planungen zum Abbruch des Parkhauses auf. Hierfür laufen die Vorarbeiten auf Hochtouren, darunter z.B. die zügige Erstellung von Gutachten unter Einbeziehung von Sachverständigen.

Pdf

Dokumentation zum Wettbewerb 2016

Der Abbruch des Parkhaus „Büchel“

 

Der Abbruch des Parkhauses ist eine besondere Herausforderung. Im Fokus stehen dabei sowohl der Schutz der angrenzenden teils denkmalgeschützten Bebauung und ihrer Bewohner*innen, als auch der unterirdischen Aachener Thermalquellen und zudem etwaiger archäologischen Funde. Auch die Prüfung von Schadstoffen und Emissionen, die Logistik sowie die Verlegung von technischer Infrastruktur und Leitungen müssen geplant und durchgeführt werden. Dabei soll der Abbruch für alle Betroffenen so verträglich wie möglich gestaltet werden. Die erforderlichen Schritte und Projektmeilensteine werden der Öffentlichkeit fortlaufend und transparent vermittelt.

Der Rückbau ist für Anfang 2021 geplant. Ab Herbst 2020 sollen bereits einige Untersuchungen, die der Abrissvorbereitung dienen, im Inneren des Gebäudes durchgeführt werden. Der genaue Zeitplan ist abhängig von verschiedenen Vorarbeiten, z.B. müssen vorher die Statik und Schadstoffbelastung des Gebäudes geprüft werden.

Archäologische Grabungen

 

Schon in römischer und mittelalterlicher Zeit war die östliche Altstadt eine Art Industriegebiet, denn aufgrund der günstigen Windbedingungen waren hier vermehrt Betriebe mit feuerbetriebenen Anlagen wie Töpfereien, Glas- und Metallproduktionen angesiedelt.

Um mögliche historische Funde vorab zu lokalisieren, wurden im November 2019 erste Grabungen an der Ecke Nikolausstraße/Antoniusstraße – mit freundlicher Genehmigung des Eigentümers– durchgeführt. Die ersten Ergebnisse, z.B. über die Tiefe der vermuteten Funde, wurden Ende 2019 durch den Aachener Stadtarchäologen der Öffentlichkeit vorgestellt. Weitere sogenannte archäologische Sondierungsgrabungen folgen in den nächsten Monaten.

Wie geht es Weiter

mehr…

 

Altstadtquartier Büchel: Verwaltung stellt Fahrplan vor

Beigeordnete Frauke Burgdorff stellt im Planungsausschuss den Sachstand zum „Altstadtquartier Büchel“ vor und kann auf „deutliche Bewegung im Projekt“ hinweisen. Politik ist voll des Lobes und gibt Verwaltung Rückendeckung.

 

  • Viele wichtige Schritte konnten im letzten halben Jahr gegangen werden: Grundstückkauf, Gründung der Städtischen Entwicklungsgesellschaft, Aufbau des Projektteams, erste archäologische Untersuchungen und Vorbereitungen für den Parkhaus-Abriss.
  • Ziele sind klar definiert: maximale Frequenz (um die Einzelhandelslage zu stärken); größtmögliche architektonische Qualität (um eine starke Adresse auszubilden) und ein Mehrwert für die Stadtgesellschaft.

 

Die Verwaltung hat in der Sitzung des Planungsausschusses am Donnerstagabend (9. Januar) den Sachstand zum „Altstadtquartier Büchel“ und den weiteren Fahrplan für die Realisierung vorgestellt. Die städtische Beigeordnete für Planung, Bau und Mobilität, Frauke Burgdorff, erläuterte, dass nun im Schulterschluss der Akteure aus Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit „Schritt für Schritt das Beste für diesen Standort entwickelt wird“. Dazu gehöre zunächst, die Qualitäten und Nutzungen zu definieren, die unter den neuen Bedingungen an dem Standort realisiert werden können. Von der Politik gab es viel Lob und Rückendeckung für die vorgestellte Marschrichtung. Der Ausschuss beschloss einstimmig, dass die Stadt in vorgelegter Art und Weise das Projekt „Altstadtquartier Büchel“ weiterführt.

Beigeordnete Frauke Burgdorff stellt im Planungsausschuss den Sachstand zum „Altstadtquartier Büchel“ vor und kann auf „deutliche Bewegung im Projekt“ hinweisen. Politik ist voll des Lobes und gibt Verwaltung Rückendeckung.

 

  • Viele wichtige Schritte konnten im letzten halben Jahr gegangen werden: Grundstückkauf, Gründung der Städtischen Entwicklungsgesellschaft, Aufbau des Projektteams, erste archäologische Untersuchungen und Vorbereitungen für den Parkhaus-Abriss.
  • Ziele sind klar definiert: maximale Frequenz (um die Einzelhandelslage zu stärken); größtmögliche architektonische Qualität (um eine starke Adresse auszubilden) und ein Mehrwert für die Stadtgesellschaft.

 

Die Verwaltung hat in der Sitzung des Planungsausschusses am Donnerstagabend (9. Januar) den Sachstand zum „Altstadtquartier Büchel“ und den weiteren Fahrplan für die Realisierung vorgestellt. Die städtische Beigeordnete für Planung, Bau und Mobilität, Frauke Burgdorff, erläuterte, dass nun im Schulterschluss der Akteure aus Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit „Schritt für Schritt das Beste für diesen Standort entwickelt wird“. Dazu gehöre zunächst, die Qualitäten und Nutzungen zu definieren, die unter den neuen Bedingungen an dem Standort realisiert werden können. Von der Politik gab es viel Lob und Rückendeckung für die vorgestellte Marschrichtung. Der Ausschuss beschloss einstimmig, dass die Stadt in vorgelegter Art und Weise das Projekt „Altstadtquartier Büchel“ weiterführt.

 

„Stadt hat eine Menge geschafft“

 

Vor voll besetzten Zuschauerreihen im Sitzungssaal sagte Frauke Burgdorff mit Blick auf den aktuellen Stand des Großprojektes, dem sie „eine deutliche Bewegung“ attestierte: „Die Stadt hat eine Menge geschafft in dem letzten halben Jahr, seitdem die Investoren das Projekt gestoppt haben. Die entscheidenden Impulse hierzu haben der Oberbürgermeister, der Verwaltungsvorstand und die Fachverwaltung gegeben.“

Sie erinnerte an die komplexen Verkaufsverhandlungen, an deren Ende die Stadt strategisch wichtige Grundstücke am Büchel erworben hat. „Es ist uns gelungen, in kurzer Zeit die Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen GmbH & Co. KG (SEGA) zu gründen, deren Anschubfinanzierung zu sichern und die nun das Projekt vorantreibt.“

Ferner hat die Verwaltung ein Projektteam aufgebaut, sie hat mit an diesem Standort erforderlichen archäologischen Untersuchungen begonnen und sie ist in die Vorbereitungen für den äußerst komplexen Abbruch des Parkhauses eingestiegen.

Größtmögliche Qualität

 

Burgdorff führte im Ausschuss aus, dass deutlich geworden sei, dass die Stadt mit zukünftig Investierenden auf die Suche gehen müsse, um Nutzungen…

  • … mit maximaler Frequenz (um die Einzelhandelslage zu stärken)
  • …mit größtmöglicher architektonischer Qualität (um eine starke Adresse auszubilden)
  • …und mit einem deutlichen Mehrwert für die Stadtgesellschaft (um Akzeptanz in Aachen zu schaffen) zu finden.

Dafür müsse – so die Beigeordnete – in der Büchel-Debatte damit aufgehört werden, einzelne Nutzungen ‚unterzubringen‘. „Vielmehr muss gemeinsam mit den zukünftig Investierenden ein Nutzungsprogramm entwickelt werden, das dazu in der Lage ist, einen neuen Sehnsuchtsort in der Stadt zu entwickeln. Ganz gleich, ob dies im Kern ein Haus des Wissens, ein neuer Wohnstandort oder ein besonderer urbaner Park sein wird“, sagte die Planungsdezernentin.

Der Zeitplan steht

 

Diese drei Nutzungsschwerpunkte werden im ersten Quartal 2020 durchdekliniert, es wird untersucht, wie sie realisierbar wären, was dies für den Städtebau bedeuten würde und natürlich auch, wer als Partner für die Investition zur Verfügung stünden. Denn klar ist heute schon: „Es braucht starke Partner aus Aachen, die sich über die guten Wünsche für den Standort hinaus ganz konkret als zukünftige Nutzer und Investierende bekennen“, so Burgdorff. Dazu werde ebenfalls im Frühjahr ein Interessenbekundungsverfahren gestartet, in dem das zukünftige Programm – und damit die Grundlage für den Hochbau – Schritt für Schritt verdichtet wird.

Die Verwaltung arbeitet derzeit intensiv daran, diese Planungen voranzutreiben. Die Politik entscheidet schließlich, welche Ideen umgesetzt werden sollen. Frauke Burgdorff betonte noch einmal generell: „Uns ist wichtig, dass wir mit den vielen Akteuren aus der Stadtgesellschaft – vom Handel über die Hochschulen bis zu den unmittelbaren Nachbarn am Büchel – wie bisher auch im konstruktiven Dialog über die Entwicklung bleiben.“

Das Projekt „Altstadtquartier Büchel“ ist eines der zentralen Projekte der Aachener Innenstadtentwicklung. Die Federführung dazu liegt bei der Stadt Aachen und der neu gegründeten Städtischen Entwicklungsgesellschaft Aachen GmbH & Co. KG (SEGA). Seitdem die Stadt im Spätsommer 2019 das Grundstück des Parkhauses Büchel von der „Büchel Immobilien GmbH“ gekauft hat, laufen intensive Vorbereitungen zur Schließung und Abriss des Gebäudes. Im Dezember 2019 hat die Stadt im Plangebiet weitere Grundstücke der „Büchel Immobilien GmbH“ erworben.

Experten des Gebäudemanagements der Stadt bereiten unterdessen die Niederlegung des Parkhauses vor. Hierfür müssen zahlreiche Aspekte wie der Schutz der Thermalquellen, Archäologie, Schadstoffe, Emissionen, Logistik, die Verlegung von Leitungen und technischer Infrastruktur, zahlreiche weitere Planungen, Vorarbeiten und Vergabeverfahren sowie die Erstellung von Gutachten und Einbeziehung von Sachverständigen berücksichtig werden.

Bei weiterhin gutem Verlauf des Projekts können die Abbrucharbeiten dann voraussichtlich Anfang 2021 beginnen. Der Planungsausschuss hat in seiner Sitzung im November 2019 beschlossen, das Parkhaus ab dem 31. März 2020 für Kurzzeitparker zu schließen und die Verwaltung beauftragt, mögliche Zwischennutzungen zu prüfen.

Weitere Informationen zum Büchel finden Sie im Internet auf – www.aachen.de/buechel

Herausgegeben am 10.01.2020