Büchel Geschichten

von gestern, heute und morgen.

Geschichten

 

Der Büchel ist in Bewegung – und das seit Aachens geschichtlichen Anfängen. Schon in römischer und mittelalterlicher Zeit war die östliche Altstadt ein Gewerbegebiet, denn aufgrund der günstigen Windbedingungen waren hier vermehrt Betriebe mit feuerbetriebenen Anlagen wie Töpfereien, Glas- und Metallproduktionen angesiedelt. Zudem läuft einer von Aachens berühmten Quellzügen genau dort durch den Untergrund. Das Luxushotel Großer Monarch am Büchel prägte ab Mitte des 19. Jahrhunderts den Ruf Aachens als mondäner Kurstandort mit. Die wachsende Einkaufs-, Erlebnis und Wissenschaftsstadt inklusive des Parkhauses dominierte dann die vergangenen Jahrzehnte. Seit Anfang Juli 2020 ist das Parkhaus am Büchel als Pkw-Abstellort Geschichte.

Das Büchel-Projektteam sammelt derzeit weitere Materialien um das bunte Leben rund um den Büchel, um daraus am Ende einen Hingucker an der Parkhaus-Fassade zu gestalten. Diese Bilder sollen dann das bunte Leben rund um den Büchel abbilden – von gestern, heute und morgen.

Die Karte zeigt historische Wege, Höhenlinien und die Grundwasserlinie (Aquifer, blau) unter Aachen. Die gelben Kreise zeigen an, wo im Laufe der Jahren Brunnen gefunden wurden.

Diese Postkarte zeigt den Büchel im Jahre 1903. Das Foto stammt aus der Zeit vor den Weltkriegen, als an der Straße noch Wohn- und Geschäftshäuser standen.

Die Karte ist ein Ausschnitt aus der Karte Rheinland-Westfalen aus dem Jahre 1850. Man sieht die besondere Struktur und Lage der Karolingischen Pfalz zum ehemals römischen Grundraster.

Diese historischen Fotos zeigen wie es vor dem zweiten Weltkrieg am Büchel aussah.

Aachen als Kurort: Diese Innenansicht des Kaiserbades zeigt das pralle Leben mit schwimmenden Tischen für Krüge mit Wasser und Wein (Kaiserbad am Büchel, 1682).

Das Kurleben auf der Komphausbadstraße 1727 mit dem Rosen-, Cornelius- und Karlsbad auf der linken Seite und der Marienquelle als Trinkbrunnen.