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Neue Nachbarschaft am Büchel – Die SEGA stellt sich vor

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Neue Köpfe, neue Räume, klare Ziele

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Parkhaus verpackt

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Parkhaus ist verpackt

Altstadtquartier Büchel: Verwaltung stellt Fahrplan vor

Beigeordnete Frauke Burgdorff stellt im Planungsausschuss den Sachstand zum „Altstadtquartier Büchel“ vor und kann auf „deutliche Bewegung im Projekt“ hinweisen. Politik ist voll des Lobes und gibt Verwaltung Rückendeckung.

 

  • Viele wichtige Schritte konnten im letzten halben Jahr gegangen werden: Grundstückkauf, Gründung der Städtischen Entwicklungsgesellschaft, Aufbau des Projektteams, erste archäologische Untersuchungen und Vorbereitungen für den Parkhaus-Abriss.
  • Ziele sind klar definiert: maximale Frequenz (um die Einzelhandelslage zu stärken); größtmögliche architektonische Qualität (um eine starke Adresse auszubilden) und ein Mehrwert für die Stadtgesellschaft.

 

Die Verwaltung hat in der Sitzung des Planungsausschusses am Donnerstagabend (9. Januar) den Sachstand zum „Altstadtquartier Büchel“ und den weiteren Fahrplan für die Realisierung vorgestellt. Die städtische Beigeordnete für Planung, Bau und Mobilität, Frauke Burgdorff, erläuterte, dass nun im Schulterschluss der Akteure aus Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit „Schritt für Schritt das Beste für diesen Standort entwickelt wird“. Dazu gehöre zunächst, die Qualitäten und Nutzungen zu definieren, die unter den neuen Bedingungen an dem Standort realisiert werden können. Von der Politik gab es viel Lob und Rückendeckung für die vorgestellte Marschrichtung. Der Ausschuss beschloss einstimmig, dass die Stadt in vorgelegter Art und Weise das Projekt „Altstadtquartier Büchel“ weiterführt.

Beigeordnete Frauke Burgdorff stellt im Planungsausschuss den Sachstand zum „Altstadtquartier Büchel“ vor und kann auf „deutliche Bewegung im Projekt“ hinweisen. Politik ist voll des Lobes und gibt Verwaltung Rückendeckung.

 

  • Viele wichtige Schritte konnten im letzten halben Jahr gegangen werden: Grundstückkauf, Gründung der Städtischen Entwicklungsgesellschaft, Aufbau des Projektteams, erste archäologische Untersuchungen und Vorbereitungen für den Parkhaus-Abriss.
  • Ziele sind klar definiert: maximale Frequenz (um die Einzelhandelslage zu stärken); größtmögliche architektonische Qualität (um eine starke Adresse auszubilden) und ein Mehrwert für die Stadtgesellschaft.

 

Die Verwaltung hat in der Sitzung des Planungsausschusses am Donnerstagabend (9. Januar) den Sachstand zum „Altstadtquartier Büchel“ und den weiteren Fahrplan für die Realisierung vorgestellt. Die städtische Beigeordnete für Planung, Bau und Mobilität, Frauke Burgdorff, erläuterte, dass nun im Schulterschluss der Akteure aus Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit „Schritt für Schritt das Beste für diesen Standort entwickelt wird“. Dazu gehöre zunächst, die Qualitäten und Nutzungen zu definieren, die unter den neuen Bedingungen an dem Standort realisiert werden können. Von der Politik gab es viel Lob und Rückendeckung für die vorgestellte Marschrichtung. Der Ausschuss beschloss einstimmig, dass die Stadt in vorgelegter Art und Weise das Projekt „Altstadtquartier Büchel“ weiterführt.

 

„Stadt hat eine Menge geschafft“

 

Vor voll besetzten Zuschauerreihen im Sitzungssaal sagte Frauke Burgdorff mit Blick auf den aktuellen Stand des Großprojektes, dem sie „eine deutliche Bewegung“ attestierte: „Die Stadt hat eine Menge geschafft in dem letzten halben Jahr, seitdem die Investoren das Projekt gestoppt haben. Die entscheidenden Impulse hierzu haben der Oberbürgermeister, der Verwaltungsvorstand und die Fachverwaltung gegeben.“

Sie erinnerte an die komplexen Verkaufsverhandlungen, an deren Ende die Stadt strategisch wichtige Grundstücke am Büchel erworben hat. „Es ist uns gelungen, in kurzer Zeit die Städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen GmbH & Co. KG (SEGA) zu gründen, deren Anschubfinanzierung zu sichern und die nun das Projekt vorantreibt.“

Ferner hat die Verwaltung ein Projektteam aufgebaut, sie hat mit an diesem Standort erforderlichen archäologischen Untersuchungen begonnen und sie ist in die Vorbereitungen für den äußerst komplexen Abbruch des Parkhauses eingestiegen.

Größtmögliche Qualität

 

Burgdorff führte im Ausschuss aus, dass deutlich geworden sei, dass die Stadt mit zukünftig Investierenden auf die Suche gehen müsse, um Nutzungen…

  • … mit maximaler Frequenz (um die Einzelhandelslage zu stärken)
  • …mit größtmöglicher architektonischer Qualität (um eine starke Adresse auszubilden)
  • …und mit einem deutlichen Mehrwert für die Stadtgesellschaft (um Akzeptanz in Aachen zu schaffen) zu finden.

Dafür müsse – so die Beigeordnete – in der Büchel-Debatte damit aufgehört werden, einzelne Nutzungen ‚unterzubringen‘. „Vielmehr muss gemeinsam mit den zukünftig Investierenden ein Nutzungsprogramm entwickelt werden, das dazu in der Lage ist, einen neuen Sehnsuchtsort in der Stadt zu entwickeln. Ganz gleich, ob dies im Kern ein Haus des Wissens, ein neuer Wohnstandort oder ein besonderer urbaner Park sein wird“, sagte die Planungsdezernentin.

Der Zeitplan steht

 

Diese drei Nutzungsschwerpunkte werden im ersten Quartal 2020 durchdekliniert, es wird untersucht, wie sie realisierbar wären, was dies für den Städtebau bedeuten würde und natürlich auch, wer als Partner für die Investition zur Verfügung stünden. Denn klar ist heute schon: „Es braucht starke Partner aus Aachen, die sich über die guten Wünsche für den Standort hinaus ganz konkret als zukünftige Nutzer und Investierende bekennen“, so Burgdorff. Dazu werde ebenfalls im Frühjahr ein Interessenbekundungsverfahren gestartet, in dem das zukünftige Programm – und damit die Grundlage für den Hochbau – Schritt für Schritt verdichtet wird.

Die Verwaltung arbeitet derzeit intensiv daran, diese Planungen voranzutreiben. Die Politik entscheidet schließlich, welche Ideen umgesetzt werden sollen. Frauke Burgdorff betonte noch einmal generell: „Uns ist wichtig, dass wir mit den vielen Akteuren aus der Stadtgesellschaft – vom Handel über die Hochschulen bis zu den unmittelbaren Nachbarn am Büchel – wie bisher auch im konstruktiven Dialog über die Entwicklung bleiben.“

Das Projekt „Altstadtquartier Büchel“ ist eines der zentralen Projekte der Aachener Innenstadtentwicklung. Die Federführung dazu liegt bei der Stadt Aachen und der neu gegründeten Städtischen Entwicklungsgesellschaft Aachen GmbH & Co. KG (SEGA). Seitdem die Stadt im Spätsommer 2019 das Grundstück des Parkhauses Büchel von der „Büchel Immobilien GmbH“ gekauft hat, laufen intensive Vorbereitungen zur Schließung und Abriss des Gebäudes. Im Dezember 2019 hat die Stadt im Plangebiet weitere Grundstücke der „Büchel Immobilien GmbH“ erworben.

Experten des Gebäudemanagements der Stadt bereiten unterdessen die Niederlegung des Parkhauses vor. Hierfür müssen zahlreiche Aspekte wie der Schutz der Thermalquellen, Archäologie, Schadstoffe, Emissionen, Logistik, die Verlegung von Leitungen und technischer Infrastruktur, zahlreiche weitere Planungen, Vorarbeiten und Vergabeverfahren sowie die Erstellung von Gutachten und Einbeziehung von Sachverständigen berücksichtig werden.

Bei weiterhin gutem Verlauf des Projekts können die Abbrucharbeiten dann voraussichtlich Anfang 2021 beginnen. Der Planungsausschuss hat in seiner Sitzung im November 2019 beschlossen, das Parkhaus ab dem 31. März 2020 für Kurzzeitparker zu schließen und die Verwaltung beauftragt, mögliche Zwischennutzungen zu prüfen.

Weitere Informationen zum Büchel finden Sie im Internet auf – www.aachen.de/buechel

Herausgegeben am 10.01.2020